Ligaverbund der GFL rückt näher

(Frankfurt a.M.) Die Vereine der German Football League (GFL) und GFL 2 sind sich einig: In Kürze soll der GFL-Ligaverbund unter dem Dach des American Football Verbandes Deutschland (AFVD) in Form eines eingetragenen Vereins gegründet werden. Am Sonntag wurde der GFL-Ligavorstand bei der Versammlung der Bundesligisten mit der Organisa-tion einer entsprechenden Gründungsversammlung beauftragt. Zuvor tauschten sich die 29 Vereine der GFL und der GFL 2 über Eckpunkte und Planungen zur bevorstehenden Saison 2021 inklusive der 15 Live-Übertragungen auf SPORT1 im Free-TV aus.

Anfang Oktober des vergangenen Jahres hatten die Bundesligisten des deutschen American-Football-Sports den GFL-Ligavorstand eingesetzt und ihm einen Auftrag erteilt: Binnen eines Jahres sollen die Grundlagen für eine Strukturänderung im AFVD geschaffen werden, die den GFL- und GFL-2-Vereinen mehr Eigen- und Mitverantwortung bei der Steuerung und Vermark-tung ihrer Ligen ermöglicht.

„Inzwischen haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht“, sagte Ligavorstand Carsten Dalkowski am Sonntag. „Wir haben einen Satzungsentwurf für den GFL-Ligaverbund erarbeitet und mit dem AFVD-Präsidium abgestimmt. Jetzt wollen wir den ersten Umsetzungsschritt, näm-lich die formale Gründung des GFL-Ligaverbundes als einen eingetragenen Verein, gehen.“
Die Abstimmung mit den Landesverbänden soll im Rahmen der nächsten Hauptausschusssit-zung des AFVD erfolgen. Danach ist die Gründung des Ligaverbundes und dessen Verankerung in den Statuten des deutschen Dachverbandes geplant. Die Details für das Zusammenspiel zwi-schen Liga und Verband sollen in einem Grundlagenvertrag definiert werden. Darin werden dann auch Regelungen zur Marke GFL und zur Vermarktung der Liga enthalten sein.

Thema bei der sonntäglichen Versammlung war auch die Spielsaison 2021, die am 5. Juni begin-nen wird. Trotz unterschiedlichster Corona-Vorgaben und Einschränkungen in den einzelnen Bundesländern und auf kommunaler Ebene werden nach aktuellem Stand alle Bundesligisten bis Ende April in der Lage sein, den Trainingsbetrieb wieder vollumfänglich aufnehmen zu können. Grundlage dafür ist die Corona-Spitzensportverordnung, die den Bundesliga-Teams einen Trai-ningsbetrieb unter Einhaltung entsprechender Hygiene- und Testkonzepte erlaubt.

Ein besonderer Fokus wird 2021 auf die mediale Präsenz der Liga gelegt. Neben dem Ausbau des Auftritts in den sozialen Medien, der bereits in den letzten Wochen angestoßen wurde, sind Entwicklungen zu neuen Standards in den GFL-Livestreams sowie Spielzusammenfassungen durch GFL-TV in Vorbereitung. Highlight des GFL-Medienauftritts werden die Live-Übertragungen von 14 Punkt- und Playoff-Spielen sowie des German Bowls auf dem Free-TV-Sender SPORT1 sein.
„Wir haben mit SPORT1 einen starken und verlässlichen TV-Partner, der die GFL schon seit der Saison 2018 begleitet“, sagt Ligavorstand Axel Streich. „Wie wir bereits im Dezember letzten Jah-res gemeldet haben, bauen wir diese Zusammenarbeit 2021 weiter aus, so wie es auch schon für die leider dann ausgefallene Saison 2020 geplant war. Fast jedes Spielwochenende wird ein Live-Spiel übertragen werden und wir sind Teil der 360o-Plattform von SPORT1. Die Detailpla-nungen zur Produktion der Übertragungen läuft derzeit auf Hochtouren.“

Am Sonntag wurde auch diskutiert, dass einzelne GFL-Standorte aktuell leider unter Personal-druck stehen. Verschiedene Trainer und Spieler wollen sich teilweise sehr kurzfristig von ihren zugesagten Engagements im organisierten Sport in Football-Deutschland abwenden und in dem Projekt European League of Football aktiv werden. Die betroffenen Vereine prüfen derzeit mit Unterstützung der Liga die rechtlichen und sportlichen Konsequenzen.

Geprägt war die Versammlung der GFL- und GFL-2-Vereine von großem Teamgeist. Gemein-sam will man den Weg der Weiterentwicklung der Top-Ligen des deutschen Footballsports wei-tergehen und dabei auch den Widrigkeiten, die eine Saison 2021 nicht zuletzt durch Corona mit sich bringen wird, umsichtig und verantwortungsbewusst Paroli bieten.

Razorbacks verpflichten mit Ryan Deal einen weiteren Quarterback

Mit der Verpflichtung von Ryan Deal lassen die Razorbacks Worten Taten folgen. Im Zuge der Verpflichtung des talentierten, dänischen Quarterback Alexander Bjerre vor wenigen Wochen skizzierte Headcoach Sebastian Fandert schon sein Konzept für die Saison 2021. Neben einem sehr talentierten europäischen Quarterback plante er schon damals mit einem weiteren Topspieler auf dieser Position.

Mit Ryan Deal haben die Oberschwaben nun einen sehr erfahrenen Quarterback gefunden, der seine Karriere an der St. Mary’s Ryken Highschool begann, bevor er 2014 an das West Virginia Wesleyan College in die Division 2 ging. Dort blieb er bis 2018 und spielte drei seiner vier Jahre als Starting Quarterback. In seinem letzten College Jahr wurde er zudem in das Allstar Team der Liga berufen.
Nach seiner Zeit am College spielte Ryan zunächst in Brasilien für die Ceará Caçadores bevor er 2019 in die erste Spanische Liga zu den Osos Rivas wechselte. Nach dem Aus im Viertelfinale um die spanische Meisterschaft kehrte Deal zurück in die USA an seine Highschool und unterstützt dort das Football Programm als Quarterback Coach.

2021 wird Deal zusammen mit Bjerre die Angriffsreihen der Oberschwaben in die GFL1 Saison führen. „Mit zwei sehr guten Quarterbacks haben wir automatisch eine Konkurrenzsituation geschaffen, welche das Beste aus beiden herausholen wird“ ist Headcoach Sebastian Fandert überzeugt. Auch Deal freut sich auf die neue Herausforderung „Ich habe mich von Tag 1 bei den Razorbacks wohl gefühlt und freue mich riesig ein Teil der ‚New kids on the block‘ in der GFL1 zu sein“. Neben seiner Tätigkeit als Spieler in der GFL1 wird Deal sich auch ins Coaching der Nachwuchs-Quarterbacks einbringen. „Auch wenn wir immer wieder Spieler aus Europa und den USA zu uns holen, ist eine wichtige Säule die Ausbildung des lokalen Nachwuchs“ beschreibt der sportliche Leiter Oliver Billstein die Ausrichtung der Oberschwaben.

Deal wird genauso wie die drei dänischen Spieler in den nächsten Tagen in Oberschwaben erwartet und wird nach der verpflichtenden Quarantäne Zeit ins Mannschaftstraining der Razorbacks einsteigen.

„JAFS – Just Another Football Show“ startet am Freitag

JAFS – Just Another Football Show heißt das neue Format, welches durch eine Initiative der Ravensburg Razorbacks von dem Football Experten und bekannten Stadionsprecher der Razorbacks, Sven Rautenberg und Moderator Florian Dietrich ins Leben gerufen wurde.

Jeden zweiten Freitag befassen sich die beiden Moderatoren mit unterschiedlichen Themen aus dem Football im deutschsprachigem Raum mit dem Fokus auf die GFL und GFL2. Aber auch die unteren Ligen, sowie der Nachwuchsbereich sollen in der neuen Show eine Plattform bekommen. Dazu werden unterschiedliche Gäste aus allen Bereichen der Football Community, entweder Online oder Live vor Ort in den Bellgardt Studios in Friedrichshafen, Reden und Antwort stehen.

In der Premieren Show am heutigen Freitag wird der sportliche Leiter der Ravensburg Razorbacks, Oliver Billstein einen Rückblick auf das Aufstiegsjahr 2019 und den aktuellen Stand der Vorbereitung der Oberschwaben geben. Zudem wird der Headcoach der Schwäbisch Hall Unicorns und neuer Nationaltrainer Jordan Neuman dabei sein. Neben Fragen zu seiner neuen Aufgaben als Nationaltrainer wird Neuman natürlich auch auf die Situation der Unicorns und der Liga im Allgemeinen eingehen.

Weitere Infos unter:
https://www.youtube.com/channel/UCsA3oxx4VMsDAYC9KGYXIjg
https://www.facebook.com/jafs.football/
https://www.instagram.com/jafs_football/

Razorbacks verpflichten drei dänische Nationalspieler

Alexander Kronborg Bjerre

Der 25 Jahre alte Däne wechselt vom dänischen Erstligisten Aalborg 89ers nach Ravensburg. In den letzten 5 Jahren blieb Bjerre den Aalborg 89ers treu und konnte seine Werte jedes Jahr verbessern, so dass seine Berufung zum Quarterback der dänischen Nationalmannschaft 2019 die logische Konsequenz war.  Für 2021 konnten die Razorbacks den europaweit gefragten Quarterback nach Oberschwaben lotsen und damit einen wichtigen Baustein ihrer Angriffsreihen besetzen. „Ich freue mich sehr darauf von Coach Clayton lernen zu dürfen. Das er und Coach Fandert als Vollzeit Coaches beschäftig werden spricht aus meiner Sicht für die Qualität des Footballs Programms in Ravensburg“ zeigt sich der neue Quarterback der Razorbacks begeistert.

Fabian Christoffersen

Mit Fabian Christoffersen wechselt ein weitere dänischer Nationalspieler in die Turmstadt. Der 19 Jährige OLiner spielte 7 Jahre für die Aalborg 89ers in der ersten dänischen Liga, bevor er studienbedingt nach Bristol in England wechselte. Seit 2015 ist er zudem ein fester Bestandteil der dänischen Nationalmannschaft. 2021 wird Christoffersen die oberschwäbische Offensive Line in der GFL1 verstärken. „Ich wollte als nächsten Schritt in meiner sportlichen Karriere in die GFL. Dazu war ich zu Beginn des Jahres auf der Suche Team, welches zu mir passt und entschlossen ist in der GFL erfolgreich zu sein. Schon bei den ersten Gesprächen mit den Razorbacks war ich mir sicher mein Team für die GFL gefunden zu haben“ beschreibt der junge Däne seinen Eindruck von seinem neuen Team.

Kasper Kaufmann

Ebenfalls von den Aalborg 89ers kommt mit Kasper Kaufmann ein weiterer Offensive Spieler nach Ravensburg. Kaufmann spielte seit 2014 für die 89ers und lief dort sowohl als Tight End als auch als Wide Receiver auf. Durch herausragende und konstante Leistungen empfahl er sich zudem für die dänische Nationalmannschaft, welcher er seit 2016 angehört. Mit den Razorbacks macht Kaufmann nun seinen nächsten Karriereschritt „Ich will mich unbedingt in der höchsten Liga Europas beweisen und freue mich mit den Razorbacks das passende Team gefunden zu haben.“ Zusammen mit Bjerre und Christoffersen wechselt mit Kaufmann somit nunmehr der dritte dänische Nationalspieler für 2021 nach Ravensburg

Vorstand der ifm Stiftung ist in die American Football Hall of Fame gewählt worden

Defense wins championships – und manchmal auch Auszeichnungen. So setzt sich die Class of 2021 der Fans‘ Football Hall of Fame aus Spielern zusammen, die ihre Leistungen hauptsächlich in den Verteidigungsreihen ihrer Teams erbrachten.

Der im Oktober vergangenen Jahres im Alter von 37 Jahren verstorbene Richard Adjei wurde als eines der drei neuen Mitglieder von den Football-Fans und der Jury in die Ruhmeshalle gewählt. Der Linebacker startete seine Football-Karriere im Jugendteam der Düsseldorf Panther und wurde aufgrund seiner herausragenden Leistungen in die Deutsche Junioren-Nationalmannschaft und in die Europa-Auswahl Team Europe berufen. Dadurch blieb sein Talent auch den Scouts der NFL Europe nicht verborgen, in der er insgesamt 4 Jahre spielte: 2004 bis 2006 für Rhein Fire, 2007 für Berlin Thunder.
In der GFL und GFL 2 spielte er bis 2010 für seinen Düsseldorfer Heimatverein. Nach sehr erfolgreichen Ausflügen in die Welt des Bob-Sports, wo er u.a. Weltmeister, Europameister und Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen wurde, kehrte er für einige Saisons noch einmal in die GFL zurück und spielte 2014 für die Kiel Baltic Hurricanes sowie 2015 und 2017 für die Marburg Mercenaries.

Als Defensive End sorgte Gerry „Boss“ Hogg für Unruhe in gegnerischen Angriffsreihen. Von 1984 bis 1989 war er auf dieser Position sowie auch als Tight End für die Berlin Adler aktiv und gewann mit diesen 1987 und 1989 die Deutsche Meisterschaft. Auch als Coach des Adler-Jugendteams konnte er diesen Titel 1989 und 1990 erringen.
Nach seinem Wechsel zum Ortsrivalen Rebels führte er das Team als Coach in die 1. Bundesliga, und mit dem Rebels-Jugendteam konnte er 1992 und 1996 ebenfalls zwei Deutsche Meisterschaften erringen. Auch für die Berlin Stars und die Jugendauswahl Berlin war er erfolgreich als Trainer tätig.
Von 1997 bis 2001 coachte er die Darmstadt Diamonds und führte die Herrenmannschaft von der 3. Liga in die Bundesliga. Das Jugendteam der Diamonds war bereits die dritte Mannschaft, die er zu einem nationalen Meistertitel führen konnte (2001). Weitere Trainerstationen führten ihn u.a. nach Cottbus und Polen.

Thomas May war nicht nur als Linebacker und Strong Safety für die Ansbach Grizzlies aktiv, sonder gehörte auch zu den Grundungsmitgliedern des Vereins. Mit dem Team errang er in der 80er Jahren insgesamt drei Deutsche Meisterschaften und einen Pokalsieg. 1985 war er als Defense Captain mit insgesamt 136 Tackles der Leading Tackler der Grizzlies. Seine Leistungen im Verein verschafften ihm 1983 und 1985 auch Berufungen in die Deutsche Nationalmannschaft, wo er ebenfalls die verantwortungsvolle Rolle des Defense Captains übernahm.
Schon zu seiner Zeit als aktiver Spieler übernahm er parallel Aufgaben als Trainer. Die von ihm gecoachte Verteidigung der Grizzlies kassierte im Meisterjahr 1985 im Schnitt weniger als 7 Gegenpunkte pro Spiel. Auch in der Nationalmannschaft war er als Defense-Trainer tätig und führte diese zum Vize-Europameistertitel 1987 und zu einem 3. Platz bei der EM 1989.

Quelle: https://www.football-hall-of-fame.de/drei-verteidiger-fuer-die-hall-of-fame/

Zimmer InSports und Ravensburg Razorbacks gehen Kooperation ein

Seit Anfang des Jahres arbeiten die Ravensburg Razorbacks und Zimmer inSports zusammen. Im Rahmen dieser Kooperation greifen die Razorbacks nicht nur auf medizinische Geräte zurück, sondern beziehen auch sportmedizinische Produkte und Verbrauchsmaterialien über Zimmer inSports.

„Bei einem körperbetonten Sport wie American Football ist die medizinische Ausstattung enorm wichtig, einerseits um das Verletzungsrisiko im Vorfeld zu minimieren, aber auch um die Spieler bei Verletzungen optimal versorgen zu können. Als Gesundheitspartner der Ravensburg Razorbacks freuen wir uns daher, zu dieser sportmedizinischen Ausstattung beizutragen,“ so Michael Steinmüller, Sales Director inSports.

„Wir freuen uns mit Zimmer inSports einen verlässlichen Partner für die Ausstattung unserer medizinischen Abteilung gewinnen zu können. Damit können wir die schon heute sehr gute Betreuung unserer Spieler noch weiter verbessern,“ so Sebastian Trabold, Pressesprecher und Mitglied der Abteilungsleitung der Ravensburg Razorbacks.

Zum Beitrag auf Zimmer InSports

Kickoff 2021: Die GFL startet im Juni in die Saison

(Frankfurt/Main) Im Juni geht es los: Nach einem Jahr Corona-Pause soll in den Stadien der deutschen Spitzenvereine ab dem 5. Juni wieder Football gespielt werden! So sieht es der jetzt fertiggestellte Spielplan 2021 für die GFL und GFL2 vor. Bei der Planung hat man dabei gegenüber den Vorjahren einige Änderungen vorgenommen, um möglichen Einflüs-sen aus der Corona-Pandemie besser begegnen zu können.

„Das war keine leichte Aufgabe“, sagt Jörg Dreßler, der im GFL-Ligavorstand für die Spielbetrieb zuständig ist und die Spielplanerstellung zusammen mit AFVD-Vizepräsident Jan Bublitz verant-wortet. „Corona hat uns vor ein paar neue Herausforderungen gestellt, die wir allerdings auch als Chance begreifen“, so Dreßler. „Wir sind gezwungen neue Wege zu gehen und können damit Er-fahrungen sammeln, die hilfreich für die Zukunft nach der Pandemie sein können.“

Schon im Oktober letzten Jahres waren sich die Bundesligisten einig, den Saisonstart auf Anfang Juni zu terminieren, um möglichst hohe Planungssicherheit zu erlangen. Aus dem Zieldatum 9. Oktober, an dem der German Bowl in Frankfurt a.M. geplant ist, ergeben sich pro Team in 2021 zehn Hauptrundenspiele vor den Playoffs und der Relegation. Dementsprechend wurde auch ein neuer Spielmodus in den Nord- und Südgruppen der GFL und GFL2 erarbeitet.

Der Spielmodus
Die acht Teams in jeder der vier Gruppen wurden im Grundschema in jeweils zwei Staffeln mit je vier Mannschaften aufgeteilt. Jedes Team spielt ein Hin- und ein Rückspiel gegen die anderen Teams der eigenen Staffel. Gegen die Teams der anderen Staffel treten die Vereine jeweils nur einmal an, zweimal zuhause und zweimal auswärts.
Für die Ermittlung der Playoff-Teilnehmer in der GFL werden nach der Hauptrunde Gesamttabel-len für die Nord- und die Südgruppe erstellt. Daraus werden nach dem bislang auch üblichen Prinzip die Playoff-Teilnehmer sowie das Heimrecht in den Viertel- und Halbfinals ermittelt. Das-selbe Vorgehen wird für die Ermittlung der Relegations-Paarungen zwischen GFL und GFL2 an-gewendet.

Die Gruppeneinteilung
Die Zuordnung der Teams zu den jeweiligen Staffeln erfolgte nach dem Snake-Prinzip. Ausge-hend von den Abschlusstabellen der Gruppen in der Saison 2019 wurden jeweils die Teams auf den Plätzen 1, 4, 5 und 8 der Staffel 1 und die Teams auf den Plätzen 2, 3, 6 und 7 der Staffel 2 zugeordnet. Auf- und Absteiger sowie Nachrücker haben dabei immer die Plätze der Vereine ein-genommen, die sie in den Gruppen ersetzt haben.

Die Gruppen und Staffeln 2021
Aus der GFL-Süd haben die Ingolstadt Dukes ihr Team zurückgezogen. Dafür wurden die Saar-land Hurricanes als Nachrücker aufgenommen. Sie spielen zusammen mit den Ravensburg Razorbacks, den Schwäbisch Hall Unicorns und den Stuttgart Scorpions in der Staffel 1. Die Staffel 2 bilden die Allgäu Comets, Marburg Mercenaries, Munich Cowboys und Frankfurt Uni-verse.
In der GFL-Nord erfolgte die Abmeldung der Hildesheim Invaders sowie die Absage der als Auf-steiger aus 2019 sportlich qualifizierten Elmshorn Fighting Pirates. Gleichzeitig gab es keine Be-werbungen als Nachrücker aus der GFL2-Nord. Die zwei Staffeln der GFL-Nord sind somit mit jeweils nur drei Teams besetzt. Die dadurch fehlenden Paarungen werden durch Hin- und Rück-spiele zwischen den Staffeln ersetzt, sodass in der gesamten GFL-Nord quasi ein Jeder-gegen-Jeden-Modus umgesetzt wird. In der Staffel 1 befinden sich die Berlin Rebels, NewYorker Lions Braunschweig und die Cologne Crocodiels. Die Staffel 2 bilden die Dresden Monarchs, Kiel Baltic Hurricanes und Potsdam Royals.
Die GFL2-Süd ist wegen dem Rückzug der Darmstadt Diamonds mit nur sieben Teams besetzt. Auch hier werden die dadurch auf zehn fehlenden Partien durch zusätzliche Heim- und Auswärts-Spiele zwischen den beiden Staffeln ersetzt. Die Staffel 1 bilden die Biberach Beavers, Fürsty Razorbacks, Kirchdorf Wildcats und Straubing Spiders. In der Staffel 2 spielen die Bad Homburg Sentinels, Frankfurt Pirates und Wiesbaden Phantoms.
Voll besetzt präsentiert sich die GFL2-Nord mit den Assindia Cardinals, Düsseldorf Panther, Langefeld Longhorns und Solingen Paladins in der Staffel 1. Die Staffel 2 bilden die Berlin Adler, Hamburg Huskies, Lübeck Cougars und Rostock Griffins.

Der Spielplan
Erstmals erfolgte die Erstellung des Spielplans mit freundlicher Unterstützung der Firma Ligaly-tics (www.ligalytics.com) mithilfe einer dafür entwickelten Software. Dieser Software wurden be-stimmte Vorgaben gemacht, die bei der Berechnung des Plans zu berücksichtigen waren. So zum Beispiel ein gemeinsamer Starttermin für alle Gruppen, möglichst keine Back-to-Back-Spiele sowie die von den Vereinen gemeldeten Terminrestriktionen bei der Stadionbelegung. Bei der Zuordnung der Heim- und Auswärtsspiele für die Begegnungen zwischen den beiden Staffeln in einer Gruppe wurde das Zufallsprinzip angewendet.

Der Kickoff in die Saison 2021 erfolgt am Wochenende 05./06. Juni mit insgesamt 14 Partien in der GFL und der GFL2. Der Spielplan der Hauptrunde endet am 04./05. September. Die Viertel- und Halbfinalspiele der GFL sowie die Relegationsspiele sind für die Wochenenden 18./19. und 25./26. September vorgesehen. Der German Bowl XLII findet am 9. Oktober im Deutsche Bank Park in Frankfurt am Main statt.

Die Lizenzierung
Der Lizenzierungsprozess des American Football Verbandes Deutschland (AFVD) für die beiden höchsten Football-Ligen in Deutschland ist derzeit noch nicht vollständig abgeschlossen. Von einzelne Vereine konnten – in Teilen auch wegen der Corona-Pandemie – noch nicht alle dafür notwenigen Unterlagen eingereicht werden, weshalb teilweise Nachfristen gesetzt wurden. Die Lizenzierungskommission des AFVD geht Stand heute davon aus, dass diese eingehalten wer-den, behält sich aber auch vor – wenn erforderlich – auf andere Entwicklungen zu reagieren.

Die Corona-Pandemie
Mit Blick auf die Corona-Pandemie geht die GFL bei ihren Planungen aktuell davon aus, dass der Spielbetrieb ab Juni 2021 gestartet werden kann. Gleiches gilt für die Möglichkeiten der GFL- und GFL2-Vereine, das Mannschaftstraining mit einem ausreichend langen Vorlauf wieder aufneh-men zu können. Beides wird von der weiteren Entwicklung der Pandemie und den teilweise regi-onal auch unterschiedlichen Auflagen und Vorgaben abhängig sein. „Wir müssen Stand heute davon ausgehen, dass wir in der Saison 2021 mit Einschränkung leben und Corona-bedingte Vorgaben einhalten müssen“, sagt Jörg Dreßler. „Diese werden wir diskutieren und darauf rea-gieren, sobald wir sie konkret greifen können. Die Entwicklung in den nächsten Wochen be-obachten wir genau.“

Quelle: gfl.info

Razorbacks mieten CleverFit Ravensburg und steigen ins Training für die Saison 2021 ein

Auch wenn aktuell noch nicht absehbar ist, wann wieder Normalität einkehrt befinden sich die Razorbacks in der aktiven Planung einer Saison 2021, welche im Juni starten soll.

Zu dieser Vorbereitung gehört ein intensives Krafttraining, welches im Oktober 2020 begonnen wurde. Die neuen Corona Verordnungen seit November 2020, welche zur Schließung aller Fitnessstudios führte, brachten die Vorbereitung zu einem jähen Ende.

Während einige Teams aus verschieden Spitzen-Sportarten Lücken in der Corona Verordnung ausnutzen und beispielsweise in Reha-Einrichtungen trainierten, versuchten die Razorbacks eine Konforme Lösung für das Team der 1. Bundesliga (GFL1) zu finden. „Wir wollten eine Lösung finden, welche auch unserer Verantwortung  gegenüber unseren Mitmenschen gerecht wird.“ bezieht Abteilungsleiter Frank Kienzle eindeutig Stellung.

Da eine Saison im Juni ohne entsprechende Vorbereitung ein extremes Risiko für die Gesundheit der Spieler bedeuten würde, arbeiteten die Oberschwaben in den letzten Wochen intensiv an einer konformen Lösung.

Gemäß der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 vom 30. November 2020 dürfen Sportanlagen, einschließlich Fitnessstudios, ausnahmsweise zu Trainingszwecken des Spitzen- und Profisports betrieben werden. Mit ihrem Fitness-Partner Clever fit Ravensburg  einigten sich die Footballern vom TSB 1847 Ravensburg auf eine exklusive Komplettmiete des Fitnessstudios in Ravensburg für die kommenden Wochen. Zudem wurde die Genehmigung der Stadt und des Landes eingeholt.

Im Studio stehen den Spieler über 1000m² zur Verfügung. Um die Sicherheit der Spieler noch weiter zu erhöhen, wurde das GFL1 Team in 4 Trainingsteams aufgeteilt, welche zu getrennten Zeiten im Studio sind. Innerhalb des Teams wurden feste Gruppen mit jeweils drei Spielern gebildet. „Mit der Lösung haben wir einen guten Kompromiss gefunden, unsere Athletik weiter zu entwickeln, ohne den Infektionsschutz außer Acht zu lassen. Wir wollten nicht nur die Auflagen erfüllen, sondern auch eine möglichst hohe Sicherheit für unsere Spieler gewährleisten.“ betont der sportliche Leiter Oliver Billstein die Ausrichtung des Konzepts.

Die Ravensburg Razorbacks bedanken sich beim Clever fit Ravensburg, welches sich auch in dieser schweren Phase als verlässlicher und wichtiger Partner der Oberschwaben erwiesen hat. Zudem gilt der Dank natürlich auch der Stadt Ravensburg für die Unterstützung und Genehmigung des entsprechenden Hygienekonzepts.

Saarland Hurricanes rücken in die GFL1 nach

Was für eine Freude bei den Saarland Hurricanes! Am gestrigen Samstag bekamen die Verantwortlichen des Football-Teams vom AFVD die Nachricht, dass sie aufgrund ihrer Top-Leistungen der Saison 2019 für die kommende Spielzeit durch das Nachrückverfahren einen Platz in der GFL bekommen.

Die Entscheidung des AFVD-Präsidiums wurde nötig, weil die Ingolstadt Dukes ihren Platz in der GFL Südgruppe für 2021 nicht in Anspruch genommen haben. Unter zwei Bewerbern konnten sich die Hurricanes aufgrund der besseren Bilanz in 2019 und einem soliden Konzept im Nachrückverfahren durchsetzen.

Hurricanes Vizepräsident Uwe Gau: „Heute ist ein toller Tag für die Saarland Hurricanes! Wir freuen uns, dass wir den Nachrückplatz erhalten haben. Nun können wir mit der Feinplanung für die nächste Saison anfangen. Wir freuen uns unglaublich auf die Duelle mit den anderen Teams in der höchsten deutschen Liga und werden alles dafür geben, unseren Gegnern jedes Mal einen harten Fight zu liefern. Sicherlich werden uns auch viele Fans zu den Auswärtsspielen begleiten, wenn es die Corona-Situation wieder zulässt.“

Und nicht nur auswärts haben die Fans Grund zum Jubeln. Nach fünf Jahren im Neunkircher Ellenfeldstadion tragen die Canes ihre Heimspiele ab sofort wieder im frisch renovierten und hochmodern ausgestatteten Ludwigsparkstadion in Saarbrücken aus.

Axel Streich, Mitglied im GFL-Ligavorstand: „Wir freue uns für und mit den Hurricanes! Nach der starken Leistung 2019 haben sie sich den Platz in der GFL redlich verdient. Die Canes sind ein Traditionsverein im deutschen Football und stellen mit dem neuen Ludwigsparkstadion einen sehr attraktiven Standort für die GFL dar“

Quelle: http://www.afvd.de/2021/01/17/saarland-hurricanes-ruecken-in-die-gfl-nach/

Vorstand der ifm Stiftung steht zur Wahl in die American Football Hall of Fame

Auch wenn er nie ein Spieler der Ravensburg Razorbacks war, so ist Dr. Thomas May doch über unseren Partner IFM einer unserer größten Förderer. In seiner aktiven Zeit schaffte er mehrfach, von was wir noch träumen dürfen und wurde deutscher Meister und Vizemeister. Außerdem war er Nationalspieler und später sogar noch Bundestrainer. Als logische Konsequenz ist Dr. Thomas May nun als Kandidat für die Hall of Fame nominiert worden. Wir unterstützen diese Nominierung und hoffen, dass auch all unsere Fans Dr. May für seine Verdienste als Spieler und Trainer aber natürlich auch für seine aktive Unterstützung des American Footballs in Oberschwaben würdigen und für ihn abstimmen.

Thomas May als Spieler

  • Linebacker/Strong Safety
  • 3x Deutscher Meister, Deutscher Pokal Sieger
  • Leading Tackler der Ansbach Grizzlies in 1985 (136 Tackles). Defensive Captain.
  • Linebacker und Defensive Captain der Nationalmannschaft in 1983 und 1985

Thomas May als Trainer

  • Spielertrainer der Ansbach Grizzlies in den Jahren 1985, 1986.
    • Die Defense der Grizzlies kassierte im Schnitt weniger als 7 Punkten pro Spiel über die Saison und die Playoffs in 1985.
  • Bundestrainer/Defense der Nationalmannschaft 1987 (2. bei der Europameisterschaft) bis 1989 (3. bei der Europameisterschaft)

Hier geht es zur Abstimmung für die Hall of Fame: https://www.football-hall-of-fame.de/profile/thomas-may/