Razorbacks gewinnen deutlich gegen die Golden Dragons

So hat sich Oliver Billstein die Fahrt nach Gießen vorgestellt. Seine Mannschaft, die Ravensburg Razorbacks, gewannen am Samstag in der German Football League 2 Süd bei den Gießen Golden Dragonsmit 47:0. Die Kräfteverhältnisse zwischen dem amtierenden Meister und dem Tabellenletzten waren allerdings schon vor dem Spielbeginn eklatant unterschiedlich.

Zwar mussten die Ravensburger auf ein paar verletzte Spieler verzichten, im Gegensatz zu den Golden Dragons konnten die Razorbacks aber auf die starken Importspieler setzen. Den Gießenern dagegen „sind die Amerikaner abhanden gekommen“, wie Billstein meinte. Stattdessen zogen die Golden Dragons mehrere Jugendspieler in den Kader der ersten Mannschaft hoch. „Die waren natürlich hoch motiviert“, sagte Billstein. Seine Mannschaft spielte jedoch von Beginn an konzentriert.

 

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Volle Konzentration gegen die Giessen Golden Dragon

Das ist eine Partie, die die Ravensburg Razorbacks nicht verlieren dürfen. Die American Footballer, die als amtierender GFL2-Meister zuletzt in Schwung gekommen sind, spielen beim Schlusslicht Gießen.

Ravensburg – So klar wie am Samstag ist die Rollenverteilung für die Ravensburg Razorbacks in dieser Saison noch nicht gewesen. Auf der einen Seite der Titelverteidiger der German Football League 2 Süd, der durch die Siege gegen die bis dahin ungeschlagenen Teams Biberach Beavers und Saarland Hurricanes offenbar richtig in Tritt gekommen ist. Und auf der anderen Seite der Tabellenletzte, der in dieser Saison große Probleme hat, überhaupt konkurrenzfähig zu sein.

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Ravensburg Razorbacks erweitern Trainerteam

Die Saison der Ravensburg Razorbacks 2019 ist in vollem Gange und nach einem etwas holprigen Start mit knappen Niederlagen gegen die Straubing Spiders und die Wiesbaden Phantoms vor heimischem Publikum, konnten die Oberschwaben zuletzt wieder überzeugen. Mit einem deutlichen Sieg gegen die Biberach Beavers in der ersten Ausgabe des Schwabenbowls und einem Sieg gegen den aktuellen Tabellenführer Saarland Hurricanes sind die Ravensburger wieder in Schlagdistanz zu Platz 1 der Tabelle.

Um für den Kampf um die Meisterschaft und damit dem Erreichen des Saisonziels 2019 noch besser gerüstet zu sein haben die Ravensburger mit Kurtis Ovesen einen neuen Coach verpflichtet. Der 34-Jährige US-Amerikaner trainierte zuletzt die Bucharest Rebels als Defensive Coordinator und gewann in der abgelaufenen Saison die Rumänische Meisterschaft mit seinem Team. Davor war Kurtis sowohl als Spieler als auch später als Trainer auf beiden Seiten des Balls unterwegs und kann auf Erfahrungen aus insgesamt fünf verschiedenen Ländern zurückblicken.

Bei den Ravensburg Razorbacks wird er vor allem Head Coach Oliver Billstein und Spielertrainer William Lloyd als Defensive Coordinator unterstützen. Aber natürlich werden auch die Angriffsreihen rund um Quarterback Garrett DelleChiaie von seiner Erfahrung profitieren. Erstmals aktiv an der Seitenlinie wird Kurtis beim Auswärtsspiel gegen die Gießen Golden Dragons zu sehen sein. Das heimische Publikum lernt ihn dann beim Flutlichtspiel gegen die Biberach Beavers am 03.08.2019 im Lindenhofstadion kennen.

Die Ravensburg Razorbacks freuen sich für mindestens die verbleibenden sechs Ligaspiele auf die Erfahrungen und die Unterstützung von Kurtis Ovesen bauen zu können und heißen ihren neuen Coach in Oberschwaben herzlich Willkommen.

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Razorbacks gewinnen gegen Konkurrenten im Titelkampf

Oliver Billstein, Cheftrainer der Ravensburg Razorbacks, ist normalerweise nicht für überschwängliches Lob bekannt. Nach dem 24:14-Erfolg seiner Mannschaft am Sonntag gegen die Saarland Hurricanes sagte Billstein jedoch: „Die Defense hat eine grandiose Leistung gezeigt.“
Die Saarbrückener kamen mit der besten Offensive der Liga nach Weingarten. Mehr als 40 Punkte hatten die Hurricanes bis dahin im Schnitt pro Spiel gemacht. Nicht so am Sonntag. Schon der erste Angriff der Gäste vor 1545 Zuschauern im Weingartener Lindenhofstadion war beispielhaft für das gesamte Spiel. Die Hurricanes verloren den Ball – auch, weil die Ravensburger Defensive ganz viel Druck auf Quarterback Alexander Haupert ausübte und die Running Backs der Gäste nicht wie gewohnt zum Zuge kamen. „Der erste Drive hat uns gleich gezeigt: Da geht alles“, meinte Billstein.

Einen ausführlichen Spielbericht vom Sieg gegen die Hurricanes findet ihr bei unserem Medienpartner schwaebische.de

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Runningback wechselt nach Ravensburg

Mit Andrecus Lindley haben die Ravensburger schon eine herausragende Personalie auf der Position des Runningbacks und eigentlich keinen Handlungsbedarf. Mit 500 erlaufenen Yards und sechs Touchdowns steuerte Andrecus immerhin einen wesentlichen Teil zu den drei Siegen der Oberschwaben bei.

Dennoch wechselt mit Cian Borra ein weiterer Runningback nach Ravensburg. Der zwanzigjährige Borra begann seine Karriere vor sechs Jahren in Belgien bei den Antwerp Argonauts bevor er es ihn nach drei Jahren in das Mutterland des Footballs, die USA, zog. Hier hatte er die Chance ein Jahr Erfahrung im Highschool Football in Sigourney, Iowa zu sammeln. Zurück in Belgien spielte er wieder bei den Argonauts und im Rahmen seines Studiums auch eine Saison bei den Bristol Academy Pride in Bristol, England.

Ab dem Spieltag gegen die Saarland Hurricanes wird Cian Borra nun für die Ravensburger auflaufen und die Angriffsreihen der Razorbacks unterstützen. Auf Grund der Regelung für ausländische Spieler eröffnet dies den Oberschwaben damit die Möglichkeit den angestammten Runningback Lindley auch als Receiver einzusetzen und somit noch mehr Variabilität in das Spiel zu bekommen. „Cian ist eine große Chance für unsere Mannschaft“ findet Headcoach Oliver Billstein „durch einen europäischen Running Back haben wir die Möglichkeit einen Nicht-Europäer als Receiver aufzustellen und können so viel Variabler agieren.“

Die Ravensburg Razorbacks heißen Cian herzlich Willkommen im Team und freuen sich ihn am Sonntag 23.06.2019 am Spieltag gegen die Saarland Hurricanes ihren Fans direkt in Aktion vorstellen zu können.

Für Yannic Oswald sind nur Tackles schöner als Punkte

Vor der laufenden Saison in der German Football League 2 Süd kam Yannic Oswald aus der Jugend in die erste Mannschaft der Ravensburg Razorbacks. Dort ist der Defensivspieler auch zum Kicker geworden.

Biberach – Acht Touchdowns haben die Ravensburg Razorbacks beim überzeugenden Sieg im Oberschwabenbowl bei den Biberach Beavers hingelegt. Mit dem 56:23-Sieg hat sich der Meister der German Football-League 2 Süd eindrucksvoll zurückgemeldet. Acht Punkte per Zusatzkick und einige schöne Tackles gingen auf das Konto von Yannic Oswald – der war vor der Saison eigentlich gar nicht als Kicker vorgesehen.

Als klar war, dass der eigentlich vorgesehene Kicker Patrick Reinisch den Saisonstart in der GFL2 Süd verpassen würde, fragten die Trainer im ersten Trainingslager: Wer kann den eigentlich kicken? „Ich habe ja gesagt, weil ich es in der Jugend auch schon gemacht habe“, sagt Yannic Oswald. So bekam Oswald, der in der ersten Defensivlinie zum Einsatz kommt, die durchaus wichtige Aufgabe des Kickers. Und das als Rookie – es ist Oswalds erste Saison bei den Aktiven. „Anfangs war es schon etwas ungewohnt“, gesteht Oswald. „Aber jetzt läuft es immer besser.“

Wie Yannic das Spiel gegen Biberach erlebt und beeinflusst habt lest ihr bei unserem Medienpartner schwaebische.de

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Razorbacks gewinnen ersten Schwabenbowl!

Mit solch einem einseitigen Oberschwabenbowl haben wohl nur die wenigsten Footballfans gerechnet. Die Ravensburg Razorbacks haben am Samstagabend bei den bisher ungeschlagenen Biberach Beavers mit 56:23 gewonnen. 2130 Zuschauer sorgten für einen Rekordbesuch bei einem Footballspiel in Biberach.
Nach der Heimniederlage in der Vorwoche gegen Wiesbaden hatte Ravensburgs Cheftrainer Oliver Billstein kritisiert, dass nicht alle alles gegeben hatten. Nach dem deutlichen, souveränen und absolut verdienten Sieg in Biberach meinte Billstein: „Die Jungs haben gesehen, dass alles klappen kann, wenn sie von Beginn an Vollgas geben.“
Stattdessen musste am Samstagabend Biberachs Spielertrainer Oscar Vazquez-Dyer Kritik an seiner Mannschaft üben. „Das hat schon in der Trainingswoche angefangen, als nur zwei Spieler der O-Line da waren.“ Dass dann solch eine klare Niederlage herauskam, war für Vazquez-Dyer die logische Konsequenz. Ein weiterer Schlüsselmoment für den Beavers-Trainer waren zwei Situationen kurz vor der Halbzeit.

Welche das waren und den weiteren Spielbericht findet ihr bei unserem Medienpartner schwäbische.de

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Razorbacks verlieren gegen Wiesbaden

Der amtierende Meister der German Football League 2 Süd kommt in dieser Saison nicht in Fahrt. Nach einer schwachen ersten Halbzeit verloren die Ravensburg Razorbacks zu Hause auch gegen Wiesbaden. Die Phantoms feierten den 37:35-Auswärtssieg euphorisch, die Ravensburger sanken enttäuscht zu Boden.

Die Heimniederlage, bereits die zweite in dieser noch jungen GFL2-Saison, hatte sich der Meister allerdings zu großen Teilen auch selbst zuzuschreiben. „Wir haben nicht vier Viertel lang das gespielt, was wir können“, meinte Cheftrainer Oliver Billstein.

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Andrecus Lindleys Liebe zum Bodensee

Was bewegt einen US-amerikanischen American Footballer, viele Jahre seiner Karriere in Deutschland zu verbringen? Einem Land, in dem Football zwar immer beliebter geworden, aber doch eine Randsportart ist. Die Antwort von Andrecus Lindley, Running Back der Ravensburg Razorbacks, ist klar: „Ich liebe die Gegend, hier bekam ich zum ersten Mal die Chance, in Deutschland zu spielen. Hier will ich Titel holen und aufsteigen.“

Dass er allerdings nun seit sechs Jahren in Deutschland spielt, hätte sich Andrecus Lindley 2013 nicht vorstellen können. Damals kam er zum ersten Mal aus den USA zu den Razorbacks in die German Football League 2 Süd. „Ich dachte mir: Was geht denn hier ab?“ Der kleine Kulturschock zu Beginn hat sich aber schnell gelegt. Nach zwei erfolgreichen Jahren in Ravensburg mit 37 Touchdowns wechselte Lindley zu den Marburg Mercenaries in die GFL, die höchste Footballliga in Deutschland. „Die Geschwindigkeit in der GFL ist etwas höher als in der GFL2“, meint der Running Back.

Mehr über Andrecus Karriere und seine Einschätzung zum Spiel gegen Wiesbaden lest ihr bei unserem Medienpartner schwaebische.de

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American Football führt Oberschwaben zusammen

Rutenfest oder Welfenfest, Sicht auf die Basilika oder doch lieber auf den Mehlsack, OSK oder 14 Nothelfer, bei vielen Institutionen scheint es in Ravensburg und Weingarten nahezu fanatische Meinungsverschiedenheiten zu geben. Was bei vielen Themen als unvereinbar gilt, wird beim Thema American Football Realität.
Anstatt die Razorbacks nach ihrem Umzug ins Weingartner Lindenhofstadion zu ignorieren und anstatt die Footballer aus Ravensburg bestenfalls als Gast zu dulden, zeigen beide Städte, dass sie vor allem das Beste für die Region und damit alle Oberschwaben im Blick haben.

Unter Federführung des Fördervereins der Ravensburg Razorbacks und dessen Präsidenten Günter Staud wollen die beide Städte gemeinsam die hervorragende Situation im Lindenhofstadion für die Zuschauer noch weiter verbessern. Schon heute kommen Fans aus allen Teilen Oberschwabens nach Weingarten und sorgen für eine der besten Kulissen in der deutschen Football Szene. Natürlich bietet das 1992 erbaute Lindenhofstadion genug Kapazität für die durchschnittlich 1600 Zuschauer aber leider nur 600 Tribünenplätze. Durch die Kooperation der beiden Städte Ravensburg und Weingarten kommen nun 200 weitere Sitzplätze auf der Gegengeraden hinzu und ermöglichen damit eine noch bessere Stimmung bei den Heimspielen der Razorbacks. Besonderen Dank gilt hierbei OB Rapp aus Ravensburg und Karl-Heinz Beck vom Sport- und Kulturamt Ravensburg, sowie Herrn Rainer Beck von der Stadt Weingarten aber auch den beiden Bauhofleitern, welche unbürokratisch die Aktion unterstützt haben.

Frank Kienzle, Abteilungsleiter TSB Ravensburg für American Football: „So macht Ehrenamt Spaß, wenn man von den Städten tatkräftig unterstützt wird. Danke im Namen des Sports.“ Die Ravensburg Razorbacks freuen sich über dieses klare Bekenntnis beider Städte zum American Football in Oberschwaben und bedanken sich bei allen Beteiligten.