John Gilligan wird neuer Headcoach

john-gilligan-2-john-gilligan-links-thomas-miller-rechtsJohn Gilligan wird neuer Headcoach der Ravensburg Razorbacks und leitet die Mannschaft ab sofort. Der 58-jährige US-Amerikaner übernimmt den Posten des Cheftrainers von Thomas Miller, der dem Team erhalten bleibt.

Die zweite Saison in der 2. Bundesliga (GFL2) liegt seit ein paar Wochen hinter den Razorbacks und das Saisonziel, der Klassenerhalt, wurde erreicht. Dennoch gibt es nun einen Wechsel auf dem Posten des Headcoaches. „Wir haben unser Ziel erreicht und auch die Begeisterung für unseren Sport in der Region hält ungebrochen an. Um unsere langfristigen Ziele zu erreichen müssen wir uns jedoch weiterentwickeln – in der Organisation und auf dem Platz“, meint Abteilungsleiter Johannes Landherr. Bereits vor der Saison 2016 hat der bisherige Headcoach Thomas Miller die Vereinsführung informiert, dass er nach über 20 Jahren vollen Einsatz für das Sportprogramm der Razorbacks nun kürzer treten möchte. „Thomas ist ein essentieller Teil der Razorbacks-Familie und er hat uns bis in die 2. Bundesliga geführt. Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Uns ist es wichtig, dass wir weiterhin sein Wissen und seine Führungsqualitäten nutzen können“, so Razorbacks-Chef Frank Kienzle. Miller wird das GFL2-Team als Position-Coach unterstützen und zudem am Aufbau des neuen Farmteams der Ravensburg Razorbacks beteiligt sein. Für Mahmut Bascuhadar, den sportlichen Leiter der Footballer, bestand nun die Möglichkeit, den Posten des Cheftrainers mit einer Person zu besetzen, die das Team bereit für den nächsten Schritt in Richtung des langfristigen Ziels, den Aufstieg in die 1. Bundesliga, macht. John Gilligan war sein Wunschkandidat und dieser zögerte nicht lange und nahm das Angebot an. Gilligan wechselte bereits 2015 aus der nordamerikanischen NCAA, wo er als Assistant Headcoach am Elmhurst College tätig war, zu den TSB-Footballern nach Ravensburg. Dort übernahm er das Training der Defensive. Für seine neue Aufgabe hat er klare Ziele: „Das Programm in Ravensburg passt. Die langfristige und strategische Weiterentwicklung hat mich von Anfang an überzeugt. Und doch schlummert noch viel ungenutztes Potential in der Mannschaft. Ich freue mich auf die neue Aufgabe in Oberschwaben“. Sein Sohn Mike Gilligan, der als Strength- und Conditioning-Coach in den USA arbeitet, wird die Razorbacks-Spieler in der Off-Season körperlich für die Konzepte seines Vaters vorbereiten. Vom neuen Headcoach erwartet Kienzle eine Weiterentwicklung der 1. Mannschaft und des Trainerstabs: „John Gilligan ist seit über 40 Jahren Football-Coach und bringt sehr viel Fachwissen mit. Seine Leistung in der vergangenen Saison und seine Persönlichkeit haben uns überzeugt und er wird uns sportlich auf den nächsten Level heben.“ Unterstützung erhalten Gilligan und sein sechsköpfiges Trainerteam zudem von Gray Levy, der vor zwei Jahren die Offensive der Razorbacks zur erfolgreichsten der Regionalliga machte. Später wurde das Team sogar zur Mannschaft des Jahres gekürt. Levy, der während seiner Zeit in Oberschwaben an seinem zweiten Football-Buch arbeitete, steht aufgrund seiner Autorentätigkeit in der kommenden Saison für die Vorbereitung zur Verfügung.

„Ich bin mir sicher, dass wir in der kommenden Saison eine wichtige Rolle in der GFL2 spielen werden und wünsche John alles Gute für seine Arbeit als Headcoach der Ravensburg Razorbacks“, schließt Kienzle ab. Weitere Informationen zur kommenden Saison und zum neuen Farmteam werden die Razorbacks in den kommenden Wochen veröffentlichen.

Razorbacks- U17 siegt beim Heimturnier

u17-in-rvAm vergangenen Sonntag waren die Ravensburg Razorbacks Ausrichter des U17-Landesliga-Turniertages auf dem Kunstrasenplatz des TSB Ravensburg. Vor 100 Zuschauern mussten die Nachwuchs-Footballer der Razorbacks sich dem Liga-Erstplatzierten aus Tübingen klar mit 34:8 geschlagen geben, konnten aber einen 14:0-Erfolg gegen die Mannschaft aus Heidenheim feiern.

Gleich zu Beginn des Spiels gegen die Tübingen Red Knights mussten die oberschwäbischen Footballer einen Rückschlag hinnehmen, denn der Kickoff zur Eröffnung des Spiels wurde von den Gästen gleich in die Endzone der Razorbacks zurückgetragen. Auch die nachfolgenden Angriffsversuche der Razorbacks verliefen wenig glücklich und so musste die Defense um die Captains Lucas Walk und Lennart Präger immer wieder in der eigenen Hälfte aufs Feld um weitere Punkte für Tübingen zu verhindern. Dies gelang auch bis auf einen weiteren Touchdown in der ersten Hälfte. Nach der Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Spiel, das von stark aufspielenden Red Knights und einigen individuellen Fehlern der Razorbacks geprägt war. So konnten die Tübinger ihre Führung weiter ausbauen, bis Mitte der zweiten Hälfte Marco Roller ebenfalls bei einem Kick Off alle Verteidiger der Gäste stehen ließ und den Anschluss-Touchdown erzielte. Die Two-Point Conversion erlief Runningback Kacper Hellsztein von der Drei-Yard-Linie. Auch wenn Linebacker Theo Bamberger im weiteren Verlauf noch einen Pass bei einer Two-Point Conversion abfangen und bis in die gegnerische Hälfte retournieren konnte, war aber für die Razorbacks in diesem Spiel nicht mehr drin und so verteidigten die Gäste Ihre Führung bis zum Schluss bei einem Endergebnis von 8:34.

Im weiteren Turnierverlauf gewannen dann die Freiburg Sacristans gegen die ebenfalls angereisten Ostalb Highlanders und unterlagen, wie schon die Razorbacks, den Tübingen Red Knights mit 3:14.

Im letzten Spiel des Turniertages trafen die jungen Razorbacks auf die Ostalb Highlanders. Die Defense begann sehr stark und brachte gleich im ersten Angriffsversuch der Heidenheimer das Ballrecht in günstiger Feldposition in die Reihen der Razorbacks zurück. Die Offense ließ sich nun nicht lange bitten und Runningback Max Knörle erlief mit seinem Run von der 12-Yardlinie den ersten Touchdown gegen die Highlanders. Die Two-Point Conversion misslang, die zwei Punkte wurden aber von der Ravensburger Defense nachgeliefert, denn im nachfolgenden Drive der Gäste konnten die Verteidiger aus Ravensburg die Heidenheimer weit zurückdrängen und einen Safety erzwingen. Darüber hinaus hielt die Defense die Gäste aus Heidenheim auch weiter punktlos. Nachdem die Offense der Oberschwaben ihren verlorenen Rhythmus wieder gefunden hatte, legte Slotback Marco Roller nochmal für die Razorbacks nach. Zunächst konnte er einen Handoff seines Quaterbacks Paul Pfeiffer 40 Yards über das Feld tragen und wenige Spielzüge später auch den vorbereiteten Touchdown selber verwandeln. Die Extrapunkte misslangen. In der zweiten Halbzeit passierte dann punktemäßig nichts mehr und so trennten sich die Kontrahenten mit einem 14:0 aus Sicht der Razorbacks.

Runningback-Coach Pascal Herpel war zufrieden mit der Leistung des Teams. „Gegen Tübingen haben wir uns nicht so gut verkauft. Man muss aber auch sehen, dass wir noch sehr viele junge Spieler im Team haben, die zum Teil ihre erste Saison in Ausrüstung spielen. Wenn die Spieler weiterhin im Training an sich arbeiten, können wir noch einiges an Potential abrufen“. Schon am kommenden Wochenende geht es für die Razorbacks zu ihrem vierten und letzten Turniertag nach Heidenheim. Hier werden sie nochmal auf Tübingen treffen und auf die Spielgemeinschaft der Kornwestheim Cougars / Stuttgart Silver Arrows. Hier hoffen die Razorbacks die Saison zu einem erfolgreichen Abschluss bringen zu können.

Razorbacks-U17 weiterhin erfolgreich

u17_2Die U17 der Ravensburg Razorbacks fährt am zweiten Spieltag einen Sieg und ein Unentschieden in Kornwestheim ein. Der zweite Auftritt der Razorbacks-U17 in der Jugendlandesliga war insbesondere beim Spiel gegen die Freiburg Sacristans überzeugender als noch in der Vorwoche. Die Defense unter der Leitung von Nationalspieler Niklas Herrmann bewahrte sich das ganze Spiel hindurch eine weiße Weste und ließ keinerlei Punkte der Breisgauer zu. Der Angriff der Ravensburger konnte ebenfalls keine Punkte einfahren und so trennten sich die Mannschaften unentschieden. Für die Ravensburg Razorbacks war das Unentschieden dennoch ein Erfolg. In der Vorwoche mussten die Oberschwaben mit einer deutlichen Niederlage gegen die Sacristans das Spielfeld verlassen.

Das zweite Spiel des Turniertags gegen die Ostalb Highlanders aus Heidenheim konnten die Razorbacks im Anschluss mit 14:6 gewinnen. Die erste Halbzeit verlief dabei ganz im Sinne der Ravensburger Trainer. Zuerst lief Valdrin Hoti beim Kick-Off Return mit dem Ball bis fast in die Endzone der Heidenheimer und erzielte nur einen Spielzug später die ersten Punkte des Spiels für die TSB-Footballer. Die Defense setzte ihre starke Leistung aus dem ersten Spiel fort und brachte das Ballrecht nach nur wenigen Spielzügen zurück auf Ravensburger Seite. Nachwuchs-Quaterback Paul Pfeiffer dankte es durch einen weiteren Lauf zum Touchdown und dem erfolgreichen Pass auf Patrick Schlenker bei der Two-Point-Conversion. Leider verloren die Razorbacks nach diesen Punkten den Faden im Spiel. Die Highlanders kamen nach der Pause in Ballbesitz und ließen sich bis drei Minuten vor Spielende nicht mehr davon trennen. Langsam aber sicher bewegten sich die Heidenheimer auf die Endzone der Razorbacks zu. Die Defense fand kein adäquates Mittel um den Drive der Highlanders zu stoppen und hielt diesen zudem noch mit ein paar Strafen am Leben. Kurz vor Ende konnten die Heidenheimer dann tatsächlich auch einen Touchdown zum Endstand der Partie von 14:6 erzielen. In den beiden anderen Partien des Tages konnten die Kornwestheim Cougars als Gastgeber ebenfalls das Team aus Heidenheim schlagen, unterlagen aber den Sacristans aus Freiburg.

Line-Coach Dominik Johann ist trotz des durchwachsenen Spiels gegen die Highlanders zufrieden mit dem Verlauf des Spieltages: „Wir haben das zweite Spiel vermutlich nach dem stärkeren Auftritt gegen Freiburg etwas auf die leichte Schulter genommen und entsprechend nicht so überzeugend gespielt. Wichtig wird es sein, dass wir zum Spiel gegen die Tübingen Red Knights bei unserem Heimturnier am 09.10.2016 wieder zu unseren Stärken zurückfinden.“ Die Tübingen Red Knights hatten in Kornwestheim spielfrei, konnten aber bei ihrem Heimturnier bereits Freiburg schlagen und sind deshalb auch als starkes Team der Liga einzustufen.

U17 startet in die Saison

u17-saisonstart-2Am zurückliegenden Samstag fand das erste Turnier der U17-Landesliga in Tübingen statt. Zum ersten Mal wurden die Spiele dabei mit 9 gegen 9 Spieler ausgetragen. In den Vorjahren wurden die U17-Turniere noch mit 7 gegen 7 gespielt. Bei schönem Spätsommer-Wetter wurden insgesamt vier Partien gespielt.

Die Ravensburg Razorbacks trafen dabei auf die schon im Vorfeld stark eingeschätzten Freiburg Sacristans. Die Breisgauer wurden in der zurückliegenden U19-Regionalliga Meister. Die Razorbacks traten ihrerseits zwar mit einem großen aber insgesamt noch recht unerfahrenen Kader an und mussten entsprechend gegen die Freiburger Lehrgeld bezahlen. Die stark aufspielende Defense der Freiburger ließ den Razorbacks keine Räume um das Angriffsspiel zu entfalten und so blieben die Oberschwaben trotz ein paar schönen Läufen von Runningback Max Knörle punktlos und mussten sich den an diesem Tag überlegenen Sacristans mit 0:31 geschlagen geben.

Das zweite Spiel der Razorbacks gegen die Spielgemeinschaft der Kornwestheim Cougars und der Stuttgart Silver Arrows verlief aus Sicht der TSB-Footballer da schon deutlich positiver. Mit dem Laufspiel von Quaterback Mike Danowski und Kacper Hellsztein konnten die Ravensburger ihre Offense lange Zeit auf dem Feld und in Ballbesitz halten. Den ersten Touchdown erlief Danowski selbst, den zweiten konnte Kacper Hellsztein in die Endzone tragen. Beim dritten Touchdown fand Quaterback Mike Danowski seinen Slotback Simon Fauser, der den Ball dann noch über 10 Yards in die Endzone tragen konnte. Zwei der drei Two-Point-Conversions gelang den TSB-Footballern durch einen Lauf von Hellsztein und durch einen Pass auf Slotback Valdrin Hoti. Die Defense der Razorbacks unter der Leitung von Nationalspieler Niklas Herrmann blieb in diesem Spiel auch ohne Makel und so endete das Spiel 22:0 für die Oberschwaben.

Für den frischgebackenen U17-Offense Coordinator Malte Bohner war das Abschneiden der jungen Razorbacks an diesem ersten Turniertag in Ordnung. „Wir haben noch viel Potential nach oben. Heute haben wir insbesondere im ersten Spiel aufgezeigt bekommen, dass unseren Spielern noch die nötige Erfahrung fehlt. Das ist aber bei unserem jungen Team ganz normal und kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken“ sagte Bohner. „Solange wir so gut wie in den letzten Wochen im Training weiterarbeiten, ist der weitere Ausblick für die restliche U17-Saison und auch darüber hinaus durchaus positiv zu bewerten“, so Bohner weiter. Schon am nächsten Wochenende geht es für die jungen Razorbacks nach Kornwestheim. Hier können sie zeigen, was sie seit dem Turnier in Tübingen dazu gelernt haben.

Razorbacks zerlegen München mit 77:7

Die Ravensburg Razorbacks gewinnen im vorletzten Spiel der laufenden GFL2-Saison in München mit 77:7 – dem höchsten GFL2-Sieg der Vereinsgeschichte. Die Schwäbische Zeitung berichtet exklusiv und ausführlich über das Spiel: Click here

Letztes Razorbacks-Heimspiel entscheidet über GFL2-Klassenerhalt

RR vs WPAm 21.08.16 findet das letzte Heimspiel der Ravensburg Razorbacks in der laufenden Zweitliga-Saison statt. Zu Gast im Lindenhofstadion in Weingarten sind ab 15 Uhr die München Rangers. Die Ausgangslage könnte spannender kaum sein: Mit einem Sieg gegen die Bayern können die TSB-Footballer das selbstgesetzte Ziel, den Klassenerhalt in der German Football League 2 (GFL2), erreichen. Den Ravensburg Razorbacks reichen zwei Punkte, selbst wenn die momentan siebtplatzierten Franken Knights alle restlichen Spiele gewinnen würden. Die Oberschwaben wollen die Chance nutzen und mit einem Sieg vor heimischem Publikum den sechsten Tabellenplatz sichern. Bei einer Niederlage hätten sie zwar bei den Auswärtsspielen in München und Ingolstadt zwei weitere Gelegenheiten für den Zweitligaverbleib. Ein Sieg im Lindenhofstadion wäre jedoch ein toller Abschluss für die Fans, die ehrenamtlichen Helfer und die Vereinsführung. „Die Saison bisher war Licht und Schatten zugleich. Dass wir als Aufsteiger auch Spiele verlieren werden, war allen klar. Das Verletzungspech und die teilweise sehr großen Leistungsunterscheide zu den Top-Teams waren natürlich belastend“, so Abteilungsleiter Johannes Landherr. „Auf der anderen Seite ist es fantastisch zu sehen, wie viele Leute sich leidenschaftlich für den Football-Boom in Oberschwaben einsetzen. Und das – bis auf ein paar wenige Ausnahmen – komplett ehrenamtlich“, sagt Landherr stolz.

Die München Rangers konnten diese Saison noch kein Spiel gewinnen, aber genau das macht dem Ravensburger Headcoach Thomas Miller Sorgen. „Wir haben die Spiele der Rangers analysiert und festgestellt, dass sie prinzipiell keine schlechte Mannschaft haben, aber viele Spiele durch kleine Fehler verloren haben. Die Münchner haben keine Chance mehr auf den Klassenerhalt und werden befreit aufspielen. Wenn sie dabei diese kleinen Fehler vermeiden, werden sie ein ernstzunehmender Gegner sein.“ Miller fordert von seinem Team höchste Konzentration in den nächsten Trainingseinheiten. „Nach zwei spielfreien Wochenenden müssen wir erst wieder in den Rhythmus kommen. Wenn wir nicht von Beginn an fokussiert und druckvoll spielen, könnten die Rangers ihre Chance wittern um die ersten Punkte der Saison zu erzielen. Dann wird es für uns schwer.“ Die Oberschwaben müssen leider auch auf Spieler verzichten, die verletzt oder im Urlaub sind. Deshalb wird die Unterstützung durch die Zuschauer für den Cheftrainer ein wichtiger Faktor sein. „Wenn wir unter Druck geraten brauchen wir wieder den lautstarken Support unserer Anhänger, um das Spiel am Sonntag zu gewinnen.“ Das Stadion öffnet um 13 Uhr und die Zeit bis zum Anpfiff wird von den Cheerleadern und dem 1st Revolution Pipes & Drums e.V., einer Dudelsack-Gruppe aus Bad Saulgau verkürzt. Der Eintritt kostet 5,- € pro Person (unter 18 Jahren frei).

Niederlage gegen die Phantoms

Die Ravensburg Razorbacks verlieren 7:50 gegen die Wiesbaden Phantoms im heimischen Lindenhofstadion. Ein ausführlicher Bericht ist hier zu finden.

Spektakuläre Show beim Kampf um den Klassenerhalt

2016_07_23_rr_knights_sebi_pics_110_min_1Am kommenden Sonntag kämpfen die Ravensburg Razorbacks vor heimischem Publikum im Lindenhofstadion in Weingarten gegen die Wiesbaden Phantoms um den Verbleib in der 2. Bundesliga. Nach dem Sieg gegen die Franken Knights am vergangenen Wochenende stehen die TSB-Footballer aktuell auf dem fünften Tabellenplatz und haben damit gute Chancen, auch 2017 erneut in der GFL2 antreten zu können. „Damit wäre das Saisonziel erreicht“, so Mahmut Bascuhadar, sportlicher Leiter der Razorbacks. „Es war klar, dass wir als Aufsteiger nicht durch die Liga marschieren werden, wie es letztes Jahr in der Regionalliga der Fall war.“ Und Gegner wie die Erstliga-Aufstiegskandidaten aus Kirchdorf und Ingolstadt haben den Razorbacks mit haushohen Siegen den Klassenunterschied vor Augen geführt.

Nach der zurückliegenden Verletzungsmisere kehrten beim letzten Spiel viele Spieler in den Kader zurück – darunter viele Leistungsträger. Auch gegen Wiesbaden kann Headcoach Thomas Miller auf fast alle Spieler zugreifen: „Mit dem kompletten Kader haben wir deutlich mehr Möglichkeiten unser Spiel zu variieren und auf Situationen zu reagieren. Wie gegen die Knights, wollen wir auch den Phantoms unser Spiel aufzwingen und sie so kontrollieren.“ Dennoch ist der Respekt vor den Hessen groß: „Wiesbaden kann auf einen hervorragenden Unterbau zurückgreifen. Sie haben mit ihren Jugendmannschaften und einer 2. Mannschaft in der Landesliga eine Durchgängigkeit für Talente geschaffen. Headcoach Patrick Griesheimer macht einen guten Job. Ein Sieg wird nicht leicht. Wir sind jedoch sehr gut vorbereitet“, so Miller weiter. Während des Spiels wird sich ein Spezialgast um den körperlichen Zustand der Razorbacks kümmern. Der ehemalige Spieler und heutige Betreuer der isländischen Fußball-Nationalmannschaft Helgi Kolvidson wird mit Eisbadsystemen zur Regeneration bereitstehen. Er kennt die Region bereits, da er unter anderem für den SSV Ulm 1846 in der 2. Bundesliga gespielt hat und zuletzt bei Pfullendorf unter Vertrag war.

Das Spiel beginnt um 15 Uhr, doch bereits davor wollen die Verantwortlichen der Razorbacks den Zuschauern eine spektakuläre Show bieten. „Aufgrund der hohen Nachfrage von unseren Fans werden erneut Little Joe and the Facking Horns mit ihren Blasinstrumenten für gute Stimmung von der Bühne sorgen“, so Event-Chef Alexander Seyfried. Zudem werden über 50 Harley-Davidson und 40 US-Cars von verschiedenen Clubs aus der Region in das Stadion einfahren und ihre Fahrzeuge zum Bestaunen in der Nähe des Food Courts aufstellen. „Kurz vor Spielbeginn werden professionelle Fallschirmspringer von Skydive Bad Saulgau knapp über dem Stadion aus einem Flugzeug springen und den Spielball zum Kick-off ins Stadion bringen“, verspricht Seyfried bei gutem Wetter. Dazu gibt es leckeres Essen von lokalen Lieferanten, Auftritte der Cheerleader und den Kids Club für die kleinsten Zuschauer. Das alles gibt es für 5,- € Eintritt (unter 18 Jahren frei) ab 13 Uhr. Parkmöglichkeiten sind auf der Webseite der Razobacks beschrieben und vor Ort beschildert.

U19 der Ravensburg Razorbacks vergibt Chance auf Meisterschaft

U19 RR vs FSAm zurückliegenden Sonntag empfing die U19-Mannschaft der Ravensburg Razorbacks das Team der Freiburg Sacristans auf dem Gelände des TSB Ravensburg zum Spitzenspiel der Jugend-Regionalliga Baden-Württemberg. Durch die 7:24-Niederlage können die Razorbacks nun nicht mehr aus eigener Kraft Meister werden.

Bei bestem Wetter sahen die rund 100 Zuschauer ein über weite Strecken spannendes und faires Football-Spiel. Die Defense der Razorbacks um Captain Lucas Walk konnte den Angriff der Sacristans zu Beginn gut unter Kontrolle halten. Der erste Drive der Freiburger endete aber doch mit einem Field Goal, weil die oberschwäbischen Nachwuchs-Footballer den Breisgauern durch Strafen zu zusätzlichem Raumgewinn verhalfen. Die Razorbacks konterten im zweiten Quarter mit einem riskanten Pass von Quarterback Max Pfeiffer auf seinen Receiver Alexander Cernysov, der sich aus einer Dreierdeckung der Sacristans befreien konnte und den Touchdown zur zwischenzeitlichen 7:3 Führung für die Razorbacks erlief. Mit der letzten Sekunde vor der Halbzeit konnten die Gäste allerdings ihrerseits die Endzone erreichen und übernahmen zur Spielmitte wieder die Führung mit 7:10.

Leider konnten die jungen Razorbacks in den verbleibenden zwei Vierteln trotz einiger schöner Aktionen nicht mehr richtig ins Spiel zurück finden. Der etwas ausgedünnten Personaldecke auf manchen Positionen war es bei den sommerlichen Temperaturen zudem geschuldet, dass hier und da die Kräfte schwanden. Freiburg blieb stattdessen am Ball und baute die Führung sukzessive auf 24:7 aus während sie gleichzeitig durch ihr starkes Laufspiel die Zeit runter laufen ließen. Am Ende bleibt für die jungen Razorbacks trotz akzeptabler Leistung eine Niederlage gegen den weiterhin ungeschlagenen Tabellenersten. „Wir müssen damit realistisch gesehen unsere Titelambitionen begraben“, sagte Defense Coordinator Oliver Billstein nach dem Abpfiff. „Der zweite Platz ist aber nicht weniger umkämpft und wir werden in den beiden verbleibenden Spielen alles daran setzen, die Vize-Meisterschaft einzufahren“, so Billstein weiter. Die Razorbacks sind mit den Longhorns aus Weinheim und den Wolverines aus Backnang nahezu gleichauf. Da die Razorbacks in den nächsten beiden Wochen noch gegen beide Teams antreten, haben sie weiterhin alle Möglichkeiten eine versöhnliche Saisonbilanz und den zweiten Tabellenplatz zu erreichen.

Wichtiger Sieg am Rutenfest gegen die Franken Knights

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